Gate News Nachrichten, am 23. März hat Google eine schwerwiegende Sicherheitslücke in iPhone-Kryptowallets offengelegt, die schätzungsweise etwa 270 Millionen Apple-Geräte betrifft. Die Schwachstelle namens DarkSword integriert sechs Zero-Day-Exploits und betrifft hauptsächlich Geräte mit iOS 18.4 bis 18.7, die zwischen April und September letzten Jahres veröffentlicht wurden. Laut offiziellen Apple-Daten sind noch etwa 24 % der iPhones nicht auf die neueste Version aktualisiert, was ein Risiko für Angriffe darstellt.
DarkSword ermöglicht es Hackern, Geräte unbemerkt zu infiltrieren, Kernel-Privilegien zu erlangen und JavaScript in iOS-Privilegienprozesse einzuschleusen, um verschlüsselte Wallet-Daten zu stehlen. Betroffene Anwendungen sind MetaMask, Phantom, Ledger und andere. Zudem können Schlüsselbund-Datenbanken, WiFi-Passwörter, iCloud-Daten, Safari-Cookies, iMessage-, WhatsApp-Chatverläufe, Anrufprotokolle, Standortdaten, Fotos und Verschlüsselungsschlüssel abgegriffen werden. Der Angriff wird durch den Besuch einer bösartigen Website in Safari ausgelöst.
Das Google Threat Intelligence Team weist darauf hin, dass DarkSword seit November 2025 von Hackern mit Bezug zu Russland, türkischen Überwachungsgeräten und anderen Bedrohungsgruppen für Angriffe auf Saudi-Arabien, die Türkei, Malaysia und die Ukraine genutzt wird. Das Toolkit sucht gezielt nach Anwendungen mit Schlüsselwörtern wie „metamask“, „ledger“, „trezor“, „phantom“ und konzentriert sich auf Dateien mit Kryptowährungen.
Apple hat die meisten Schwachstellen in iOS 18.7.2 und 18.7.3 behoben, doch Nutzer, die das System nicht aktualisiert haben, bleiben gefährdet. Für Nutzer, deren Passwörter oder Wallet-Daten gestohlen wurden, ist ein Austausch der Zugangsdaten sowie zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen notwendig, um persönlichen Besitz und Privatsphäre zu schützen. Experten empfehlen, sofort auf die neueste iOS-Version zu aktualisieren und die Systemsicherheit zu aktivieren, um Bitcoin, Ethereum, Dogecoin und andere Kryptowährungen zu sichern.
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