Sei v6.4 ist jetzt im Mainnet live. Das Update führt die Fähigkeit ein, IBC zu deaktivieren, während die Kette sich im Rahmen von SIP-3 in eine Zukunft konzentriert, die nur noch EVM ist.
Sei Labs hat v6.4 im Mainnet ausgerollt. Das Update markiert einen bedeutenden Schritt in der laufenden SIP-3-Migration des Netzwerks.
Im Kern führt v6.4 die protokollbezogene Möglichkeit ein, eingehende IBC-Übertragungen zu deaktivieren. IBC ist das native Interoperabilitätsprotokoll von Cosmos. Sei Labs weist darauf hin, dass die Änderung erst wirksam wird, wenn ein separates Governance-Vorhaben verabschiedet wird.
Weiterführende Lektüre:
Sei Launches Multiple Updates, Including Stablecoin Deposits And Giga Protocol
Die neue Veröffentlichung schneidet IBC-Übertragungen nicht sofort ab. Stattdessen schafft sie die technische Grundlage dafür, dies zu tun, sobald die Governance das nachgelagerte Vorhaben genehmigt hat.
Sei Labs hat bestätigt, dass es dieses Vorhaben separat veröffentlichen wird, um der Community eine Vorabankündigung zu geben.
Sobald es aktiviert ist, werden Nutzer keine Cosmos-nativen Assets mehr auf Sei brücken können. Das betrifft Assets wie Nobel USDC, Kava USDT und Wormhole-Token, die eingewickelt sind.
Der Umfang der Auswirkungen ist breit und berührt mehrere DeFi-Positionen und Token-Bestände im gesamten Netzwerk.
Sei Labs war transparent in Bezug auf den phasenweisen Rollout. Das Team sagt, dass weitere Releases folgen werden, mit Fokus auf ausgehende IBC-Übertragungen und Sei’s natives Oracle-Lösung. Diese Upgrades werden in den kommenden Monaten erwartet.
Sei v6.4 ist im Mainnet live. So wirkt sich das auf den SIP-3-Übergang aus:
v6.4 ergänzt die Möglichkeit, eingehende IBC-Übertragungen auf Sei zu deaktivieren. IBC ist das Interop-Protokoll von Cosmos. Einmal per Governance aktiviert, können Nutzer CosmWasm-Assets nicht mehr auf Sei brücken.
Das… pic.twitter.com/4HIwiDmJBY
— Sei Labs (@Sei_Labs) 13. April 2026
Sei Labs fordert Nutzer auf, die nicht-SEI-IBC-Assets halten, frühzeitig zu handeln.
Wenn man wartet, bis die Governance die Änderung aktiviert, könnten Nutzer mit begrenzteren Optionen dastehen. Das Team hat drei klare Schritte für betroffene Inhaber skizziert.
Erstens sollten Nutzer IBC-Assets gegen EVM-native Gegenstücke tauschen.
Sei Labs verweist auf Plattformen wie Saphyre und Symphony für Konvertierungen mit kleinerem Volumen, befürwortet jedoch keine davon. Slippage kann je nach Liquidität und Marktbedingungen variieren.
Zweitens können Nutzer IBC-Assets zurück zu ihren Ursprungs-Chains brücken. Sei Labs nennt Skip:Go als Option für ein Frontend, auch hier ohne es zu befürworten.
Drittens sollten Nutzer vor Ablauf der Governance-Frist alle DeFi-Positionen auflösen, die auf IBC-Tokens angewiesen sind.
Das SIP-3-Vorhaben wurde im letzten Mai verabschiedet.
Die Community von Sei hat dafür gestimmt, CosmWasm und native Cosmos-Transaktionen vollständig zu veralten. Das Ziel ist eine optimierte, EVM-only-Kette. v6.4 ist das neueste Element dieses umfassenderen Plans.
Zuvor brachte v6.3 Staking über EVM zu Sei. Jetzt ergänzt v6.4 die IBC-Deaktivierungsfähigkeit. Jede Veröffentlichung trägt etwas von der Cosmos-nativen Schicht ab. Sei Labs sagt, dass noch mehr kommen wird.
Der Übergang spiegelt eine klare strategische Ausrichtung wider. Sei entfernt sich von seinen Cosmos-Wurzeln und verpflichtet sich vollständig der EVM-Infrastruktur.
Für Nutzer, die noch Legacy-Assets halten, ist das Zeitfenster offen, aber es wird enger.
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