Ripple und Convera haben eine Partnerschaft angekündigt, um Unternehmens-Zahlungen über Grenzen hinweg mithilfe von Blockchain und Stablecoins auszuweiten, wie die Unternehmen kürzlich mitteilten. Die Zusammenarbeit kombiniert das Convera’s global payment network mit der Ripple’s settlement infrastructure, um Transaktionsgeschwindigkeit und Liquidität zu verbessern. Das Vorhaben richtet sich an Unternehmen, die schnellere internationale Zahlungen suchen, ohne digitale Vermögenswerte direkt zu handhaben.
Die Vereinbarung bringt zwei etablierte Akteure im Zahlungsverkehr und in der digitalen Asset-Infrastruktur zusammen. Convera verarbeitet jährlich über $190 Milliarden in mehr als 140 Währungen für Tausende von Unternehmen. Ripple stellt derweil blockchainbasierte Liquiditäts- und Settlement-Tools bereit, die für den Einsatz im Unternehmen konzipiert sind.
Laut Convera-CEO Patrick Gauthier suchte das Unternehmen einen Partner, der zur sich entwickelnden Kundennachfrage nach digitalen Währungslösungen passt. Er sagte, das Unternehmen habe die Marktreife beobachtet, bevor es voranging. Die Rolle von Ripple konzentriert sich auf die Bereitstellung von Backend-Infrastruktur, darunter Liquiditätsbeschaffung und Transaktions-Settlement.
Diese Struktur ermöglicht es Convera, das kundenseitige Erlebnis zu steuern, während die Ripple’s settlement infrastructure im Hintergrund integriert wird. Dadurch können Unternehmen kryptobasierte Zahlungen nutzen, ohne bestehende Abläufe ändern zu müssen.
Im Kern der Partnerschaft steht ein Modell, das als „stablecoin sandwich“ beschrieben wird. Zahlungen beginnen in Fiat-Währung und werden auch in Fiat abgewickelt. Der Übertragungsprozess nutzt jedoch regulierte Stablecoins dazwischen.
Ripple übernimmt in dieser Zwischenphase die Umwandlung, die Liquidität und das On-Chain-Settlement. Convera stellt derweil die Compliance sicher, führt den Devisenausgleich aus und übermittelt die Gelder an Endnutzer. Dieses Setup zielt darauf ab, Verzögerungen zu reduzieren, die häufig mit traditionellen Korrespondenzbankensystemen verbunden sind.
Laut Aaron Slettehaugh von Ripple wollen Unternehmen zunehmend schnellere globale Zahlungen ohne operative Komplexität. Er wies darauf hin, dass die Partnerschaft diese Nachfrage durch die Integration der Ripple’s settlement infrastructure adressiert.
Die Zusammenarbeit konzentriert sich darauf, die Zuverlässigkeit grenzüberschreitender Transaktionen zu verbessern, insbesondere in unterversorgten Korridoren. Traditionelle Systeme sind oft mit Verzögerungen konfrontiert, die auf mehrere Intermediäre und begrenzte Betriebszeiten zurückzuführen sind. Im Gegensatz dazu kann ein blockchainbasiertes Settlement kontinuierlich laufen.
Darüber hinaus ermöglicht die Integration Unternehmen, die Liquidität effizienter über Regionen hinweg zu steuern. Zahlungen können nahezu in Echtzeit abgewickelt werden, wodurch die Exposition gegenüber Währungsschwankungen während der Verarbeitung reduziert wird.
Die Partnerschaft spiegelt außerdem die breitere Übernahme hybrider Finanzmodelle wider, die traditionelle Finanzsysteme mit Blockchain-Infrastruktur kombinieren.
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