BlackRock-CEO Larry Fink hat kürzlich seine Stimme erhoben und kritisiert, dass die nationale Diskussion um die Finanzpolitik einseitig auf die Geldpolitik fokussiert ist. Besonders wird bemängelt, dass die Debatte über die zunehmende Staatsverschuldung zu kurz kommt. Finks Äußerungen vermitteln die Botschaft, dass für die Stabilität der US-Wirtschaft nicht nur Zinspolitik, sondern auch eine strenge Haushaltsdisziplin notwendig sind.
Larry Fink bremst die einseitige Geldpolitik-Debatte
In einem CNBC-Interview sagte Larry Fink: „Die USA legen immer zu viel Fokus auf die Geldpolitik, während eine tiefgehende Diskussion über Haushaltsdisziplin und Fiskalpolitik fehlt.“ Er warnte davor, dass die derzeitige Staatsverschuldung der USA, die über 38 Billionen Dollar liegt, das Vertrauen der Kapitalmärkte gefährden könnte. Dies sei ein strukturelles Problem, das nicht nur durch kurzfristige Zinssatzänderungen gelöst werden könne.
Laut Fink könne anhaltendes Haushaltsdefizit die Nachfrage nach US-Staatsanleihen im Ausland beeinträchtigen, was das Vertrauen in die US-Finanzen schwächen könnte. Sollte das Vertrauen in die Fiskalpolitik der USA erschüttert werden, könnten trotz niedriger Inflation die Zinsen aufgrund von Finanzierungseinschränkungen auf hohem Niveau verbleiben.
Trump drängt auf Zinssenkungen – Federal Reserve zunehmend politisiert
Derzeit fordert Präsident Donald Trump öffentlich eine Zinssenkung durch die Federal Reserve und übt politischen Druck aus. Er kritisiert Fed-Chef Jerome Powell wiederholt und behauptet, die Geldpolitik behindere das Wirtschaftswachstum der USA. Währenddessen prüft das Justizministerium die Compliance und Aufsicht der Fed.
Fink hat Trump nicht direkt erwähnt, doch seine Aussagen deuten auf ein tieferliegendes Problem hin: Die Diskussion um die Zinshöhe verdeckt eine grundsätzliche Problematik. Es wird betont, dass kurzfristige Zinssenkungen das Problem der Haushaltsdefizite und des Vertrauensverlusts in die Staatsanleihen nicht lösen können.
Trotz der politischen Spannungen hält Fink an einer positiven Gesamtwirtschaftsprognose fest. Er verweist auf die Entspannung geopolitischer Risiken und das beschleunigte Wachstum an den globalen Kapitalmärkten.
Der Rekordzufluss an Mitteln bei BlackRock während dieses Zeitraums untermauert diese optimistische Haltung. Fink interpretiert dies als Zeichen, dass trotz anhaltender Unsicherheiten bei den politischen Rahmenbedingungen die Nachfrage nach diversifizierten Investitionen in öffentlichen und privaten Märkten weiterhin besteht. Letztlich hängt die langfristige wirtschaftliche Stabilität laut Fink von einer Kombination aus nachhaltigem Wachstum und strenger Haushaltsdisziplin ab, nicht nur von kurzfristigen Feinjustierungen der Geldpolitik.
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Larry Pink warnt vor der US-amerikanischen Geldpolitik-Übergewicht... Notwendigkeit der Stärkung der Haushaltsdisziplin tritt hervor
BlackRock-CEO Larry Fink hat kürzlich seine Stimme erhoben und kritisiert, dass die nationale Diskussion um die Finanzpolitik einseitig auf die Geldpolitik fokussiert ist. Besonders wird bemängelt, dass die Debatte über die zunehmende Staatsverschuldung zu kurz kommt. Finks Äußerungen vermitteln die Botschaft, dass für die Stabilität der US-Wirtschaft nicht nur Zinspolitik, sondern auch eine strenge Haushaltsdisziplin notwendig sind.
Larry Fink bremst die einseitige Geldpolitik-Debatte
In einem CNBC-Interview sagte Larry Fink: „Die USA legen immer zu viel Fokus auf die Geldpolitik, während eine tiefgehende Diskussion über Haushaltsdisziplin und Fiskalpolitik fehlt.“ Er warnte davor, dass die derzeitige Staatsverschuldung der USA, die über 38 Billionen Dollar liegt, das Vertrauen der Kapitalmärkte gefährden könnte. Dies sei ein strukturelles Problem, das nicht nur durch kurzfristige Zinssatzänderungen gelöst werden könne.
Laut Fink könne anhaltendes Haushaltsdefizit die Nachfrage nach US-Staatsanleihen im Ausland beeinträchtigen, was das Vertrauen in die US-Finanzen schwächen könnte. Sollte das Vertrauen in die Fiskalpolitik der USA erschüttert werden, könnten trotz niedriger Inflation die Zinsen aufgrund von Finanzierungseinschränkungen auf hohem Niveau verbleiben.
Trump drängt auf Zinssenkungen – Federal Reserve zunehmend politisiert
Derzeit fordert Präsident Donald Trump öffentlich eine Zinssenkung durch die Federal Reserve und übt politischen Druck aus. Er kritisiert Fed-Chef Jerome Powell wiederholt und behauptet, die Geldpolitik behindere das Wirtschaftswachstum der USA. Währenddessen prüft das Justizministerium die Compliance und Aufsicht der Fed.
Fink hat Trump nicht direkt erwähnt, doch seine Aussagen deuten auf ein tieferliegendes Problem hin: Die Diskussion um die Zinshöhe verdeckt eine grundsätzliche Problematik. Es wird betont, dass kurzfristige Zinssenkungen das Problem der Haushaltsdefizite und des Vertrauensverlusts in die Staatsanleihen nicht lösen können.
BlackRock verzeichnet Rekordzuflüsse – langfristige Wirtschaftsaussichten bleiben optimistisch
Trotz der politischen Spannungen hält Fink an einer positiven Gesamtwirtschaftsprognose fest. Er verweist auf die Entspannung geopolitischer Risiken und das beschleunigte Wachstum an den globalen Kapitalmärkten.
Der Rekordzufluss an Mitteln bei BlackRock während dieses Zeitraums untermauert diese optimistische Haltung. Fink interpretiert dies als Zeichen, dass trotz anhaltender Unsicherheiten bei den politischen Rahmenbedingungen die Nachfrage nach diversifizierten Investitionen in öffentlichen und privaten Märkten weiterhin besteht. Letztlich hängt die langfristige wirtschaftliche Stabilität laut Fink von einer Kombination aus nachhaltigem Wachstum und strenger Haushaltsdisziplin ab, nicht nur von kurzfristigen Feinjustierungen der Geldpolitik.