In den letzten 10 Jahren zeigte der Goldpreis aufgrund zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen einen stetigen Aufwärtstrend. Besonders seit 2025 bis Anfang dieses Jahres stieg der Goldpreis rapide an, und die Anlegerpräferenz für sichere Anlagen hat deutlich zugenommen. Wir analysieren, ob dieser Trend 2026 anhält oder ob eine Korrektur bevorsteht.
Rückblick auf die Goldpreisentwicklung der letzten 10 Jahre und aktuelle Lage
Betrachtet man die letzten 10 Jahre, begann der Goldpreis 2016 bei einem Tiefpunkt und stieg nach der Pandemie 2020 stark an. Während der COVID-19-Krise erreichte der Goldpreis ein Allzeithoch, da die globale Unsicherheit am höchsten war. Seitdem zeigt er Schwankungen, bleibt aber insgesamt im Aufwärtstrend.
Stand Mitte Januar lag der inländische Goldpreis bei 952.000 KRW pro 3,75 g (1돈). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 541.000 KRW entspricht das einem Anstieg von etwa 76 %. Der Chart der Korea Gold Exchange zeigt, dass die Goldpreise in den letzten Monaten fast ununterbrochen gestiegen sind – ein Zeichen für einen langfristigen Trend, nicht nur eine kurzfristige Erholung.
Auch der internationale Goldpreis folgt diesem Muster. Zur gleichen Zeit lag der Preis bei etwa 4.585 USD pro Unze, was gegenüber Jahresbeginn ca. 5,85 % und gegenüber vor 6 Monaten ca. 37,97 % Anstieg bedeutet. Ein Anstieg von über 37 % in weniger als einem Jahr zeigt, wie stark die globale Nachfrage nach Gold gewachsen ist.
Die Korrelation zwischen inländischem Goldpreis und internationalem Goldpreis ist hoch, was bedeutet, dass globale wirtschaftliche Entwicklungen direkt die inländischen Investoren beeinflussen.
Vier zentrale Faktoren, die den Goldpreis 2026 bewegen
Förderung der Abkehr vom US-Dollar und steigende Goldnachfrage
Die weltweite Strategie, den Einfluss des US-Dollars im internationalen Handel und Finanzsystem zu verringern, schreitet voran. Diese sogenannte De-Dollarisierung basiert auf zwei Hauptgründen:
Erstens, Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit. China treibt die Internationalisierung des Renminbi aktiv voran und nutzt zunehmend den Yuan im Handel mit wichtigen Partnern. Indien arbeitet ebenfalls an der Internationalisierung der Rupie. Diese Länder reduzieren ihre Abhängigkeit vom Dollar durch Währungsswap-Abkommen.
Zweitens, Umgehung US-Sanktionen. Länder wie Russland und Iran, die US-Sanktionen unterliegen, beschränken die Nutzung des Dollars und erhöhen ihre Bestände an Gold und anderen alternativen Vermögenswerten. Diese Expansion der De-Dollarisierung erhöht die Nachfrage der Zentralbanken nach Gold, was den Preis steigen lässt.
Verschärfte geopolitische Spannungen
Gold gilt historisch als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Während der Finanzkrise 2008 stiegen die Goldpreise wegen der Angst vor Systemzusammenbrüchen, und während der europäischen Schuldenkrise 2011 kauften Investoren verstärkt Gold. Auch während der Pandemie 2020 trieb die Unsicherheit die Preise auf Rekordniveau.
Aktuell verschärfen Konflikte wie der Handelsstreit zwischen den USA und China, der Ukraine-Krieg, sowie instabile Situationen im Nahen Osten die Risikobereitschaft der Investoren. Diese geopolitischen Spannungen treiben die Goldnachfrage weiterhin an.
Rezessionsängste in Industrieländern
Das verlangsamte globale Wirtschaftswachstum und die Angst vor Rezessionen machen Gold attraktiv. Gold bewahrt seinen Wert auch in wirtschaftlichen Abschwüngen. Die zunehmende Inflation in Industrieländern und die sich verschärfende Zinsdynamik könnten eine Rezession auslösen, was Investoren veranlasst, Teile ihres Portfolios in Gold umzuschichten.
Zinssenkungen der Zentralbanken
Zentralbankpolitik, insbesondere Zinssenkungen, wirken direkt auf den Goldpreis. Sinkende Zinsen verringern die Attraktivität von verzinslichen Anlagen wie Sparbüchern oder Anleihen, wodurch die Opportunitätskosten für Gold sinken. Zudem senken Zentralbanken die Zinsen oft in Zeiten wirtschaftlicher Schwäche oder Unsicherheit, was die Kapitalflucht in Gold begünstigt.
Prognose für den Goldpreis 2026: Meinungen von Experten
Finanzexperten und führende Analysten sehen weiterhin Potenzial für einen Anstieg des Goldpreises bis 2026.
JP Morgan prognostiziert, dass der Goldpreis bis Ende 2026 auf etwa 5.055 USD pro Unze steigen könnte. Goldman Sachs ist vorsichtiger und sieht noch Spielraum für weitere Kursanstiege im Laufe des Jahres. HSBC zeigt die optimistischste Einschätzung: Sie erwarten, dass der Goldpreis im ersten Halbjahr 2026 die Marke von 5.000 USD erreicht, warnen aber gleichzeitig vor erhöhter Volatilität.
Insgesamt deuten diese Prognosen darauf hin, dass der Goldpreis auch 2026 auf dem aktuellen Niveau weiter steigen dürfte. Allerdings könnten sich bei Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung oder einer Entspannung der geopolitischen Lage im zweiten Halbjahr Korrekturen ergeben.
Ausblick auf Goldinvestitionen 2026 und Hinweise
Der Trend der letzten 10 Jahre zeigt, dass Gold langfristig eine wertstabile Anlage ist. Kurzfristig reagiert der Preis jedoch empfindlich auf globale Wirtschaftsereignisse, Zinspolitik und geopolitische Entwicklungen.
Obwohl die Aussichten auf einen Anstieg 2026 hoch sind, ist eine sorgfältige Risikosteuerung unerlässlich. Experten empfehlen, Teilinvestitionen zu tätigen, Gewinnmitnahmen zu planen und klare Verlustbegrenzungen zu setzen. Besonders bei hoher Hebelwirkung besteht die Gefahr, bei Volatilität größere Verluste zu erleiden.
Gold kann eine wichtige Diversifikation im Portfolio sein, doch sollte man die langfristigen Schwankungsmuster genau kennen und vorsichtig vorgehen.
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10 Jahre Goldpreisentwicklung und Preisprognose für 2026: Analyse der aktuellen internationalen und nationalen Goldpreise
In den letzten 10 Jahren zeigte der Goldpreis aufgrund zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen einen stetigen Aufwärtstrend. Besonders seit 2025 bis Anfang dieses Jahres stieg der Goldpreis rapide an, und die Anlegerpräferenz für sichere Anlagen hat deutlich zugenommen. Wir analysieren, ob dieser Trend 2026 anhält oder ob eine Korrektur bevorsteht.
Rückblick auf die Goldpreisentwicklung der letzten 10 Jahre und aktuelle Lage
Betrachtet man die letzten 10 Jahre, begann der Goldpreis 2016 bei einem Tiefpunkt und stieg nach der Pandemie 2020 stark an. Während der COVID-19-Krise erreichte der Goldpreis ein Allzeithoch, da die globale Unsicherheit am höchsten war. Seitdem zeigt er Schwankungen, bleibt aber insgesamt im Aufwärtstrend.
Stand Mitte Januar lag der inländische Goldpreis bei 952.000 KRW pro 3,75 g (1돈). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 541.000 KRW entspricht das einem Anstieg von etwa 76 %. Der Chart der Korea Gold Exchange zeigt, dass die Goldpreise in den letzten Monaten fast ununterbrochen gestiegen sind – ein Zeichen für einen langfristigen Trend, nicht nur eine kurzfristige Erholung.
Auch der internationale Goldpreis folgt diesem Muster. Zur gleichen Zeit lag der Preis bei etwa 4.585 USD pro Unze, was gegenüber Jahresbeginn ca. 5,85 % und gegenüber vor 6 Monaten ca. 37,97 % Anstieg bedeutet. Ein Anstieg von über 37 % in weniger als einem Jahr zeigt, wie stark die globale Nachfrage nach Gold gewachsen ist.
Die Korrelation zwischen inländischem Goldpreis und internationalem Goldpreis ist hoch, was bedeutet, dass globale wirtschaftliche Entwicklungen direkt die inländischen Investoren beeinflussen.
Vier zentrale Faktoren, die den Goldpreis 2026 bewegen
Förderung der Abkehr vom US-Dollar und steigende Goldnachfrage
Die weltweite Strategie, den Einfluss des US-Dollars im internationalen Handel und Finanzsystem zu verringern, schreitet voran. Diese sogenannte De-Dollarisierung basiert auf zwei Hauptgründen:
Erstens, Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit. China treibt die Internationalisierung des Renminbi aktiv voran und nutzt zunehmend den Yuan im Handel mit wichtigen Partnern. Indien arbeitet ebenfalls an der Internationalisierung der Rupie. Diese Länder reduzieren ihre Abhängigkeit vom Dollar durch Währungsswap-Abkommen.
Zweitens, Umgehung US-Sanktionen. Länder wie Russland und Iran, die US-Sanktionen unterliegen, beschränken die Nutzung des Dollars und erhöhen ihre Bestände an Gold und anderen alternativen Vermögenswerten. Diese Expansion der De-Dollarisierung erhöht die Nachfrage der Zentralbanken nach Gold, was den Preis steigen lässt.
Verschärfte geopolitische Spannungen
Gold gilt historisch als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Während der Finanzkrise 2008 stiegen die Goldpreise wegen der Angst vor Systemzusammenbrüchen, und während der europäischen Schuldenkrise 2011 kauften Investoren verstärkt Gold. Auch während der Pandemie 2020 trieb die Unsicherheit die Preise auf Rekordniveau.
Aktuell verschärfen Konflikte wie der Handelsstreit zwischen den USA und China, der Ukraine-Krieg, sowie instabile Situationen im Nahen Osten die Risikobereitschaft der Investoren. Diese geopolitischen Spannungen treiben die Goldnachfrage weiterhin an.
Rezessionsängste in Industrieländern
Das verlangsamte globale Wirtschaftswachstum und die Angst vor Rezessionen machen Gold attraktiv. Gold bewahrt seinen Wert auch in wirtschaftlichen Abschwüngen. Die zunehmende Inflation in Industrieländern und die sich verschärfende Zinsdynamik könnten eine Rezession auslösen, was Investoren veranlasst, Teile ihres Portfolios in Gold umzuschichten.
Zinssenkungen der Zentralbanken
Zentralbankpolitik, insbesondere Zinssenkungen, wirken direkt auf den Goldpreis. Sinkende Zinsen verringern die Attraktivität von verzinslichen Anlagen wie Sparbüchern oder Anleihen, wodurch die Opportunitätskosten für Gold sinken. Zudem senken Zentralbanken die Zinsen oft in Zeiten wirtschaftlicher Schwäche oder Unsicherheit, was die Kapitalflucht in Gold begünstigt.
Prognose für den Goldpreis 2026: Meinungen von Experten
Finanzexperten und führende Analysten sehen weiterhin Potenzial für einen Anstieg des Goldpreises bis 2026.
JP Morgan prognostiziert, dass der Goldpreis bis Ende 2026 auf etwa 5.055 USD pro Unze steigen könnte. Goldman Sachs ist vorsichtiger und sieht noch Spielraum für weitere Kursanstiege im Laufe des Jahres. HSBC zeigt die optimistischste Einschätzung: Sie erwarten, dass der Goldpreis im ersten Halbjahr 2026 die Marke von 5.000 USD erreicht, warnen aber gleichzeitig vor erhöhter Volatilität.
Insgesamt deuten diese Prognosen darauf hin, dass der Goldpreis auch 2026 auf dem aktuellen Niveau weiter steigen dürfte. Allerdings könnten sich bei Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung oder einer Entspannung der geopolitischen Lage im zweiten Halbjahr Korrekturen ergeben.
Ausblick auf Goldinvestitionen 2026 und Hinweise
Der Trend der letzten 10 Jahre zeigt, dass Gold langfristig eine wertstabile Anlage ist. Kurzfristig reagiert der Preis jedoch empfindlich auf globale Wirtschaftsereignisse, Zinspolitik und geopolitische Entwicklungen.
Obwohl die Aussichten auf einen Anstieg 2026 hoch sind, ist eine sorgfältige Risikosteuerung unerlässlich. Experten empfehlen, Teilinvestitionen zu tätigen, Gewinnmitnahmen zu planen und klare Verlustbegrenzungen zu setzen. Besonders bei hoher Hebelwirkung besteht die Gefahr, bei Volatilität größere Verluste zu erleiden.
Gold kann eine wichtige Diversifikation im Portfolio sein, doch sollte man die langfristigen Schwankungsmuster genau kennen und vorsichtig vorgehen.