Der $98k Wall: Warum Bitcoin diesen Winter nicht als digitales Gold fungiert #BitcoinWeakensVsGold

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Die große Stagnation: Warum die Erholung von Bitcoin im Januar 2026 nicht hielt**

Der erste Monat des Jahres 2026 sollte für Bitcoin der „Große Ausbruch“ sein. Nach einem volatilen Jahr 2025 blickten die Bullen mit wachsendem Selbstvertrauen auf die psychologische $100.000-Marke. Doch Stand 25. Januar 2026 befindet sich der Markt in einem Zustand „zerbrechlichen Gleichgewichts“. Die Erholung, die kurzzeitig $98.000 andeutete, ist ins Stocken geraten, wodurch Bitcoin in einer hartnäckigen Spanne zwischen $85.000 und $94.000 gefangen ist.^^

Was genau ist schiefgelaufen? Die Antwort liegt in einer Kombination aus strukturellem Verkaufsdruck, geopolitischer Volatilität und einem „Geisterstadt“-Derivatemarkt.


1. Die $98.000-Abweisung: Eine Wand aus institutioneller Versorgung

Mitte Januar machte Bitcoin einen energischen Anlauf in Richtung $98.000, angetrieben durch massive Spot-ETF-Zuflüsse—die an einem einzigen Tag fast $760 Millionen Dollar erreichten.^^ Doch dieser Anstieg stieß auf eine dichte „Überhang“-Versorgung.

  • Der Break-Even-Ausgang: Investoren, die während der Hochs 2025 (über $100k) Bitcoin angesammelt hatten, nutzten diese Erholung, um bei Break-even auszusteigen.
  • Die Cost-Basis-Barriere: Kurzfristige Halter (STH) haben eine aktuelle Cost-Basis nahe $98.400**.**^^ Jedes Mal, wenn der Preis sich diesem Niveau nähert, löst es automatische Verkaufs- oder Verteilungsaktionen (Verkauf) aus, die von Teilnehmern mit Fokus auf Kapitalerhalt statt auf langfristiges Vertrauen priorisiert werden.

2. Der „Greenland-Effekt“ und Zollerhöhungen

Geopolitische Spannungen spielten eine überraschend direkte Rolle bei der Begrenzung des Anstiegs. **Der Markt wurde durch die Drohung des US-Präsidenten Trump erschüttert, **10% bis 25% Zölle auf europäische Länder im Zuge des Greenland-Souveränitätsstreits zu erheben.^^

  • Risiko-Abbau-Rotation: Am 20. Januar, als die Zollerhöhungsdrohung sich verschärfte, fiel der S&P 500 um 1,9 %, und Investoren suchten Zuflucht in traditionellen sicheren Häfen wie Gold und Silber, die beide Allzeithochs erreichten.^^
  • Der Wendepunkt: Obwohl die Zollerhöhungsdrohung kürzlich nach einem „Rahmenabkommen“ in Davos ausgesetzt wurde, war der Schaden am Marktstimmung bereits angerichtet. Bitcoin konnte während der Spannung nicht als „digitales Gold“ agieren, sondern verhielt sich eher wie ein risikoreicher Asset mit hoher Beta, das zusammen mit Tech-Aktien verkauft wurde.^^

3. Marktstruktur: Das „Geisterstadt“-Profil

Vielleicht der besorgniserregendste Trend Ende Januar 2026 ist das Fehlen von „Richtungsversion“ im Derivatemarkt.

  • Geringe Beteiligung: Das offene Interesse an Bitcoin ist auf etwa $27,9 Milliarden** gefallen, deutlich weniger als zu Jahresbeginn.**^^ Analysten bei Glassnode beschreiben dies als eine „Geisterstadt“-Umgebung, in der spekulatives Interesse gedämpft ist.
  • Die Korrelation-Falle: Die Korrelation von Bitcoin mit dem US-Dollar-Index (DXY) ist auf über 0,5** gestiegen.**^^ Traditionell bewegt sich Bitcoin invers zum Dollar. Diese erneute positive Korrelation deutet darauf hin, dass Investoren derzeit ihre Exposure sowohl gegenüber dem Dollar als auch gegenüber Krypto reduzieren und stattdessen in alternative Anlageklassen investieren.^^

4. Technischer Ausblick: Die „neutrale Zone“

Technisch hat sich der Markt von einer bärischen Tendenz zu einer vorherrschenden neutralen Haltung gewandelt.

  • Unterstützung: Die $85.000–$88.000-Zone fungiert als primäres Boden.^^ Solange diese hält, bleibt die langfristige bullische Struktur intakt.
  • Widerstand: Das $94.700-Niveau (das 0,236 Fibonacci-Retracement) ist die unmittelbare Hürde.^^ Solange Bitcoin keinen Wochenabschluss über diesem Niveau schafft, wird jede Aufwärtsbewegung eher als „Kurzfrist-Reaktion“ denn als nachhaltige Erholung angesehen.

Fazit: Geduld statt Impuls

Das aktuelle Umfeld „bestraft impulsives Handeln.“ Damit Bitcoin die $100.000-Barriere endgültig durchbricht, braucht es mehr als nur ETF-Zuflüsse; es bedarf einer Wiederbelebung des Retail-Volumens und einer klaren Entkopplung von den makroökonomischen Ängsten, die derzeit auf die globalen Märkte lasten.

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